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Technologie: Peer-to-Peer

Ein wesentliches Merkmal von Synergy.Net ist die dezentrale Struktur des Netzwerks. Weder für die Authentifizierung noch für die Verwaltung ist ein zentrales System bzw. ein entsprechender Server erforderlich. Wie funktioniert das dezentrale Synergy.Net Netzwerk?

Jeder Server muss dazu Kenntnis von allen anderen Servern im Netzwerk haben. Hierzu verfügt jeder Server über eine entsprechende Information, wie Server-ID, IP-Adresse Lokation etc. Diese Informationen müssen gepflegt werden, insbesondere müssen neu hinzugekommene Server eingefügt werden, um erreichbar zu sein. Dies kann manuell erfolgen (schließlich ist die Dynamik des Netzwerks recht klein), oder auch automatisiert. Hierzu gibt es im Netzwerk einen Broker Server, der als eine Art Registry funktioniert.

Wird ein neuer Server ins Netzwerk aufgenommen, meldet er sich zunächst beim Broker Server an. Gleichzeitig erhält er von diesem Informationen zu allen dem Broker Server zu diesem Zeitpunkt bekannten Servern. Der neue Server speichert diese Informationen lokal ab, so dass er darauf auch ohne den Broker Server zugreifen kann (Cache).

Der Endanwender kann sich initial an einem beliebigen Server der Community anmelden. Dies erfolgt "klassisch" mit Benutzername/Passwort (alternativ auch zusätzlich mit einem Hardware-Token). Daraufhin erhält er (besser: sein Client) ein Security-Token welches in Folge zur Anmeldung bei allen weiteren Servern im Netzwerk genutzt werden kann. Der Zielserver muss dazu das Security-Token dem entsprechenden Account in der lokalen Benutzerverwaltung zugeordnet haben.

Nach der Anmeldung wird auf dem entsprechenden Server automatisch ein Prozess gestartet. Normalerweise handelt es sich dabei um einen Portalprozess, der u.a. auch Verweise auf andere Server bzw. die darauf verfügbaren Prozesse enthält. Wählt der Anwender einen dieser Prozesse aus, wird seitens des Clients mit der Hilfe des Security-Tokens eine neue Session zu dem betreffenden Server aufgebaut; anschließend wird der gewählte Prozess gestartet. Innerhalb des Clients wird der neue Prozess innerhalb einer eigenen "Lasche" angezeigt.

Der Client unterhält nun zwei voneinander völlig unabhängige Sessions, in denen jeweils ein Prozess läuft.

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