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Technologie: Datenschnittstellen

Eine der wesentlichen Eigenschaften von Synergy.Net ist die Möglichkeit, Daten zwischen einer Anwendung (z.B. Maklerverwaltungsprogramm) sowie den in Synergy.Net integrierten Geschäftsprozessen in beide Richtungen zu übertragen.

Der Synergy.Net EmbeddedClient bietet hierzu zusammen mit Komponenten auf dem Server Schnittstellen an, die es der Anwendung ermöglichen, Daten (z.B. Kunden- oder Vertragsdaten) an einen gestarteten Prozess zu übermitteln oder vom Prozess Daten zu übernehmen. Dabei kommen existierende Normen der BiPRO zum Einsatz.

Wird auf einem Synergy.Net Server ein entsprechender Prozess gestartet (z.B. ein Angebotsprozess), triggert dieser innerhalb des Clients eine CallBack-Methode und informiert den Client über die Art und das Format der Daten, die er versteht (z.B. "Kfz" im BiPRO-Format). Viele Prozesse verstehen mehrere Datenarten bzw. Formate, z.B. "Kundendaten", "Vertragsdaten", "Kunden- und Vertragsdaten" sowie "Angebots-ID".

Der Client reicht diese Informationen über ein CallBack-API an die Host-Anwendung (z.B. das Maklerverwaltungsprogramm) weiter und erwartet von dieser die Daten in dem gewünschten Format. Nach Erhalt prüft der Client die Daten auf technische Korrektheit (z.B. "well-formed XML") und reicht sie anschließend an den Server weiter, wo weitere Prüfungen statfinden. Schließlich transformiert der Server die Daten in das vom Prozess benötigte (Prozess-interne) Format und sorgt damit beispielweise für eine Vorbelegung der Datenattribute, was sich innerhalb des Dialogs widerspiegelt.

Wird der Prozess vom Anwender beendet, reicht der Prozess alle Daten (also sowohl die an ihn übergebenen und ggf. modifizierten Attribute als auch neu erzeugte, z.B. berechnete Attribute an den Client. Neben diesen strukturierten Daten können auch Dokumente (vornehmlich im PDF-Format) an den Client weiter gereicht werden. Der Client kann diese Daten speichern, um sie für weitere Zwecke (Darstellung oder Auswertungen) verfügbar zu machen.

Neben den eigentlichen Attributwerten wird in vielen Fällen auch eine global eindeutige ID (GUID) einer Entität (z.B. Angebot oder Antrag) an den Client weiter gereicht. Der Client kann diese ID speichern, um sie bei einem erneuten Aufruf dieser Entität (z.B. erneute Bearbeitung eines gespeicherten Angebots) an den Server zu leiten. Da die Daten im Normalfall vollständig auf dem jeweiligen Server des Anbieters gespeichert werden, muss der Client neben der eindeutigen ID lediglich einen kleinen Subset der Daten speichern. Dies erleichtert die Integration ohne die Funktionalität einzugrenzen.

Die BISS bietet als einer der Synergy.Net Anbieter einen querschnittlichen Prozess an, der nach Aufruf alle aktiven Synergy.Net Server abfragt, um zum angemeldeten Anwender passende Angebotsdaten zu erhalten, diese zu formatieren und entsprechend darzustellen.