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Community: FAQ

Die folgende Auflistung enthält häufige Fragen zu Synergy.Net bzw. den verwendeten Technologien.

Fragen

Warum Synergy.Net?

Was kostet Synergy.Net?

Wie stabil sind die Software-Komponenten?

Wie ist die Zusammenarbeit mit der BiPRO?

Wie geht Synergy.Net mit den VU-individuellen Merkmalen der BiPRO-Datenstrukturen um?

Wie geht Synergy.Net wir mit unterschiedlichen Versionen der BiPRO-Schemata um?

Antworten

Warum Synergy.Net?

Die immer komplexer werdende IT-Welt benötigt Standards und Normen sowie auf diesen basierende Komponenten, die effizient und kostengünstig zu individuellen Lösungen kombiniert werden können. Genormte Services sind nur für einen Teil des Marktes die passende Lösung. Andere Marktteilnehmer benötigen weitergehende Subsysteme, um Lösungen wirtschaftlich implementieren zu können. Synergy.Net bietet Anbietern die Möglichkeit, vollständige Geschäftsprozesse in Anwendungen zu integrieren und über Schnittstellen mit diesen zu verzahnen. Dies spart insbesondere bei Pflege und Weiterentwicklung Kosten und steigert die Qualität. Zurück zu den Fragen

Was kostet Synergy.Net?

Synergy.Net ist als Infrastruktur grundsätzlich kostenlos. Auch die Synergy.Net Software-Komponenten, die zum Aufbau des dezentralen Netzwerks benötigt werden, stehen kostenlos zur Verfügung. Zurück zu den Fragen

Wie stabil sind die Software-Komponenten?

Die Software-Komponenten, auf denen Synergy.Net basiert, befinden sich seit ca. 10 Jahren im produktiven Einsatz und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Zurück zu den Fragen

Wie ist die Zusammenarbeit mit der BiPRO?

Synergy.Net verwendet für die Datenschnittstellen zwischen dem Host-Programm eines Integrators und den Synergy.Net Client-Komponenten (XML-) Datenstrukturen, die auf BiPRO-Normen basieren. Darüber hinaus verwendet Synergy.Net weitere BiPRO-Normen wie z.B. "Navigation in Extranets". Verwenden zwei Kommunikationspartner unterschiedliche Versionen einer Norm, die nicht 100% miteinander kompatibel sind, dienen die Synergy.Net Komponenten als Mediatoren. Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmen eine Norm nicht 100%ig implementiert hat.

Stellt sich im Verlauf eines Synergy.Net Projekts heraus, dass Schnittstellen von allgemeinem Interesse sein können, werden diese als Normierungsvorschlag der BiPRO vorgelegt. Zurück zu den Fragen

Wie geht Synergy.Net mit den VU-individuellen Merkmalen der BiPRO-Datenstrukturen um?

Wie geht Synergy.Net mit den VU-individuellen Merkmalen der BiPRO-Datenstrukturen um? Grundsätzlich sollten die Geschäftsprozesse mit "abgestuften" Formaten umgehen können. "Abgestuft" meint hierbei Datenformate von "sehr allgemein" bis "VU-individuell". Werden Daten beim Client (also z.B. beim Maklerverwaltungsprogramm, MVP) angefordert, wird eine Liste der akzeptierten Formate mitgeliefert, wobei diese Liste für jedes akzeptierte Format u.a. den Schemanamen und eine Priorität enthält. Am einen Ende des Spektrums ("sehr allgemein") steht z.B. "Kunden Basisdaten", am anderen Ende ("VU-individuell") steht z.B. "Spezieller Datensatz 'Verbundene Wohngebäude' der InterRisk", dazwischen kann z.B. der "Allgemeine, VU-neutrale Datensatz 'Verbundene Wohngebäude'" stehen.

Die mitgelieferte Priorität vergibt der Prozess in der Regel abhängig von der Vollständigkeit der im jeweiligen Schema enthaltenen Daten in Hinblick auf den aktuellen Prozess. Im allgemeinen hat alos das VU-spezifische Schema die höchste Priorität, das allgemeines die niedrigste. So können für einen Prozess mehrere Schemata hinterlegt sein, von denen das MVP eines auswählen kann. Dabei wird das MVP normalerweise unter denjenigen Schemata, zu denen MVP-seitig ein Mapping implementiert wurde, dasjenige mit der höchsten Priorität wählen. Hat also ein MVP sowohl für "Kunden Basidaten" als auch für den "Allgemeinen, VU-neutrale Datensatz 'Verbundene Wohngebäude'" ein Mapping implementiert, wird es Letzteren übergeben, da dieser eine höhere Priorität besitzt als die "Kunden Basisdaten".

Damit kann die bestmögliche (vollständige) Übergabe aller vom Geschäftsprozess geforderten Daten unter Verwendung eines hochgradig indivualisierten Schemas erfolgen, ohne das ein MVP in jedem Fall die VU-individuelle Variante implementieren muss. Damit wird gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, bilateral (also für ein bestimmtes VU) mehr und "bessere" Daten übergeben zu können.

Derselbe Mechanismus greift auch bei der Spezialisierung der (Teil-)Sparten: Ist in einem MVP für das konkrete Produkt kein Mapping hinterlegt, kann das MVP immer noch mit allgemeineren Daten einsteigen. So können z.B. Daten von versicherten Personen bei allen Personenversicherungen im gleichen Basisschema übergeben werden. Kommt jetzt bei einem VU eine neue Personenversicherung hinzu, klappt die Datenübergabe weiterhin, ohne dass das neue Produkt sofort beim MVP bekannt sein muss.

Wie geht Synergy.Net wir mit unterschiedlichen Versionen der BiPRO-Schemata um?

Synergy.Net entkoppelt die Schnittstellen von MVP und VU (mit ihren jeweiligen Versionständen) durch Transformationen in den Synergy.Net Modulen. Auf Seiten von Synergy.Net können somit ggfs. erforderliche Transformationen automatisch vorgenommen werden. So ist es möglich, in Zukunft auch BiPRO-Services mit unterschiedliche Versionsständen zu nutzen, ohne dass die beteiligten MVPs jeweils die gleichen Versionstände verwenden müssen wie die Anbieter. Liefert ein MVP beispielsweise die Daten noch in einer älteren Version, so werden die notwendigen Umsetzungen zur Nutzung eines neuen Service in den Synergy.Net Software-Modulen vorgenommen. Umgekehrt können auch Services genutzt werden, die eine ältere Version der Schnittstelle implementieren, auch wenn das MVP bereits neuere Strukturen liefert.